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DRES. LUHRENBERG · WIESBADEN-BIERSTADT

Periimplantitis-Behandlung in Wiesbaden

Auch ein Implantat bleibt nicht immer von einer Entzündung verschont. In der Zahnarztpraxis Dres. Luhrenberg in Wiesbaden klären wir Veränderungen rund um Ihr Implantat ab. Gemeinsam besprechen wir, welche Behandlung sinnvoll ist und wie Sie die Gesundheit Ihrer Implantate langfristig unterstützen können.

Implantate im BlickIndividuelle BehandlungPersönliche Nachsorge

Was ist Periimplantitis?

Entzündungen rund um ein Implantat treten in unterschiedlichen Formen auf. Zunächst kann sich die umgebende Schleimhaut entzünden – dies wird als periimplantäre Mukositis bezeichnet. Greift die Entzündung auch den Knochen an und führt zu dessen Abbau, spricht man von einer Periimplantitis.

WEICHGEWEBE BETROFFEN

Periimplantäre Mukositis

Eine Entzündung der Schleimhaut rund um das Implantat ohne entzündungsbedingten Knochenabbau. Sie kann bei frühzeitiger Behandlung abheilen.

KNOCHEN MITBETROFFEN

Periimplantitis

Zur Entzündung kommt ein Abbau des Knochens hinzu. Ohne Behandlung kann dadurch der Halt des Implantats gefährdet werden.

Aus einer unbehandelten Mukositis kann sich eine Periimplantitis entwickeln. Regelmäßige Kontrollen helfen, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.

Ursachen und Risikofaktoren

Bakterielle Beläge auf der Implantatoberfläche spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen. Häufig kommen mehrere Risikofaktoren zusammen. Dazu gehören:

  • Bakterielle BelägeSchwer zugängliche Bereiche können die tägliche Reinigung am Implantat erschweren.
  • Frühere ZahnfleischerkrankungenEine bestehende oder vorausgegangene Parodontitis an natürlichen Zähnen ist für die Risikoeinschätzung wichtig.
  • RauchenTabakkonsum kann das Risiko für Erkrankungen rund um Implantate erhöhen.
  • Allgemeine GesundheitInformieren Sie uns über Diabetes und andere bestehende Erkrankungen, damit diese bei der Planung berücksichtigt werden können.

Auch die Zugänglichkeit des implantatgetragenen Zahnersatzes für die Pflege wird bei der Untersuchung beurteilt. Welche Faktoren bei Ihnen relevant sind, besprechen wir anhand Ihres Befundes.

Wie entsteht eine Periimplantitis?

Ein Implantat ist direkt mit dem Kieferknochen verbunden. Natürliche Zähne sind dagegen über Fasern im Zahnhalteapparat befestigt. An der Implantatoberfläche können sich bakterielle Beläge ansammeln und eine Entzündung des umliegenden Gewebes auslösen. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann der Knochen um das Implantat zunehmend abgebaut werden.

Zu den möglichen frühen Anzeichen gehören Blutungen bei der Reinigung oder ein Druckgefühl. Bei fortgeschrittenem Verlauf können Geweberückgang und ein Verlust des Implantathalts hinzukommen. Achten Sie insbesondere auf:

  • Blutungen beim Zähneputzen oder bei der Reinigung der Zwischenräume.
  • Gerötete oder geschwollene Schleimhaut rund um das Implantat.
  • Anhaltender Mundgeruch oder ein unangenehmer Geschmack.
  • Rückgang des Zahnfleischs oder Beschwerden am Implantat.
  • Eine spürbare Lockerung des Zahnersatzes oder Implantats.

Wie wird eine Implantatentzündung festgestellt?

Bei der Untersuchung beurteilen wir die Schleimhaut, mögliche Blutungszeichen und die Situation rund um das Implantat. Dazu kann die Messung der Taschen um das Implantat gehören. Bei Bedarf zeigen Röntgenaufnahmen, ob der stützende Knochen verändert ist.

Auf dieser Grundlage lässt sich einschätzen, ob eine Mukositis oder eine Periimplantitis vorliegt und welche Behandlung infrage kommt.

Behandlungsmöglichkeiten

Ein entzündetes Implantat bedeutet nicht automatisch, dass es entfernt werden muss. Welche Möglichkeiten zum Erhalt infrage kommen, erörtern wir gemeinsam mit Ihnen im Aufklärungsgespräch. Die Behandlung wird auf Ihre individuelle Situation und den Schweregrad der Erkrankung abgestimmt.

  1. Beläge entfernen und Pflege verbessern: Grundlage ist die professionelle Reinigung der betroffenen Implantatoberflächen. Ergänzend wird die häusliche Reinigung auf Ihre Situation abgestimmt.
  2. Ergebnis kontrollieren: Nach der ersten Behandlung wird der Befund erneut beurteilt. Bleiben Entzündungszeichen bestehen, werden weitere Maßnahmen geplant.
  3. Weitere Therapie nach Befund: Bei fortgeschrittener Erkrankung kann ein chirurgisches Vorgehen erforderlich sein. Ob ein Wiederaufbau von Knochen möglich ist, hängt von der jeweiligen Situation ab.

Eine Wiederherstellung des gesamten verlorenen Knochens oder der sichere Erhalt jedes Implantats lässt sich nicht zusagen. Sollte das Implantat nicht erhaltungswürdig sein, besprechen wir mögliche Alternativen mit Ihnen.

Wichtigkeit der regelmäßigen Kontrolle

Eine Periimplantitis kann auch ohne deutliche Schmerzen oder Schwellungen verlaufen. Regelmäßige Untersuchungen und eine professionelle Implantatreinigung sind deshalb wichtig. Dabei werden sowohl Ihre natürlichen Zähne als auch Ihre Zahnimplantate berücksichtigt.

Wie häufig Kontrollen und Reinigungen sinnvoll sind, richtet sich nach Ihrem persönlichen Risiko und dem bisherigen Verlauf. Bei erhöhtem Risiko können engere Abstände notwendig sein. Geeignete Hilfsmittel für die Pflege besprechen wir individuell mit Ihnen.

Kosten der Periimplantitis-Behandlung

Der Aufwand richtet sich nach dem Befund und den notwendigen Behandlungsschritten. Vor Beginn werden die geplanten Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten mit Ihnen besprochen.

Ob und in welchem Umfang eine Kranken- oder Zusatzversicherung Kosten erstattet, hängt vom jeweiligen Vertrag und der konkreten Leistung ab. Eine pauschale Kostenübernahme kann deshalb nicht vorausgesetzt werden.

Häufige Fragen zu Entzündungen am Implantat

Kann eine Periimplantitis ohne Schmerzen verlaufen?

Ja. Fehlende Schmerzen schließen eine Entzündung nicht aus. Deshalb sind Kontrollen auch bei scheinbar beschwerdefreien Implantaten wichtig.

Kann mein Implantat erhalten bleiben?

Das hängt vom Befund ab. Eine frühe Behandlung kann die Voraussetzungen für den Erhalt verbessern. Eine individuelle Einschätzung ist erst nach der Untersuchung möglich.

Reicht eine Mundspülung zur Behandlung?

Eine Mundspülung ersetzt weder die Untersuchung noch die notwendige professionelle Behandlung. Ob ergänzende Mittel sinnvoll sind, wird im Rahmen Ihres Behandlungsplans entschieden.

Was unterscheidet Periimplantitis und Parodontitis?

Bei einer Periimplantitis ist das Gewebe um ein Implantat betroffen. Eine Parodontitis betrifft den Zahnhalteapparat natürlicher Zähne. Beide Erkrankungen erfordern eine gezielte Abklärung.

Ihr Implantat untersuchen lassen

Sie bemerken Blutungen, Schwellungen oder andere Veränderungen an Ihrem Implantat? Vereinbaren Sie einen Termin bei Dres. Luhrenberg in der Aukammallee 39 in Wiesbaden-Bierstadt.

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Oder rufen Sie uns an: 0611 521246

Weiterführende Informationen: Deutsche Gesellschaft für Parodontologie und europäische Leitlinie zu periimplantären Erkrankungen (englisch).

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